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Photodynamische Therapie in der Parodontologie

Die photodynamische Therapie wird in der Medizin für mehrere Ziele eingesetzt. Besonders in der Dermatologie werden lichtinduzierte Inaktivierung von Zellen, Mikroorganismen oder Molekülen zur Entfernung oberflächlicher Tumoren benutzt.

In der Parodontitistherapie gibt es eine Reihe von Methoden, um ergänzend zur konventionellen mechanischen Entfernung des Biofilms und der Konkremente (das ist der Zahnstein, der nicht von außen gesehen werden kann) noch eine weitergehende Reduktion der pathogenen Bakterien zu erreichen. Dazu gehört die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT). Es geht darum, nicht immer Antibiotika einsetzen zu müssen. Damit wird auch das Risiko reduziert, dass sich Resistenzen bilden können, also die gefürchteten Krankenhauskeime. Mit der aPDT können auch schwer zugängliche Bereiche therapiert werden.

Parodontitis, also Zahnbettentzündungen oder Periimplantitis, also dasselbe bei Implantaten, ist nicht sichtbar und tut erst in einem späten Stadium manchmal weh. Dann ist es meistens schon zu spät, um den Zahn oder das Implantat noch retten zu können.
Deshalb ist die regelmäßige Untersuchung beim Zahnarzt/ärztin und die Behandlung im Anfang so wichtig. Der Zahn/das Implantat stecken ja im Knochen, nicht im Zahnfleisch und sind damit verwachsen. Die schlechten Bakterien knabbern bereits am Knochen und bauen ihn ab, lange bevor etwas sichtbar oder spürbar wird. Daher: regelmäßige Entfernung des Biofilms (GBT) im Rahmen der Professionellen Zahnreinigung und Zahnfleischtaschenreinigung sobald sich dem/r ZahnÄrztin erste Anzeichen der Parodontitis zeigen.

Die am schwersten zu erreichenden pathogenen Bakterien Aggregatibacter actinomycetemcomitans und Porphyromonas gingivalis sind in der Lage, in Wirtszellen einzudringen [3,44]. Sie entziehen sich so einer mechanischen Entfernung und können die Tasche anschließend rekolonisieren. Diese Bakterien erwischt man mit dem Laser und speziellen Farbstoffen. Meistens braucht es dann keine Antibiotika mehr, die ja nur zu einem kleinen Teil in der Zahnfleischtasche ankommen und dafür entsprechend hoch dosiert werden müssen.

Nach jeder Antibiotikagabe muss der Darm, der immer in erster Linie den Antibiotika ausgesetzt ist , „erneuert“ werden. Es gibt unterschiedliche Wege einer Darmsanierung.
Die Photodynamische Therapie erreicht die pathogenen Bakterien und zerstört die Darmbakterien nicht.

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