!!! Wir brauchen SIE !!!
Freundlich, fröhlich und treu.
Neugierig und offen für Neues.
Begierig, das Beste zu geben.
Brennend für die Patienten und für uns.

Karriere / Jobs

Parodontitisbehandlung in Kitzingen

Parodontitis ist eine nicht zu unterschätzende Entzündung des Zahnhalteapparats, die von Bakterien hervorgerufen wird und schleichend fortschreitet. Hiervon ist auch der Kieferknochen betroffen, sodass er sich mit der Zeit abbaut und die Zähne verloren gehen. Die Parodontitis geht mit charakteristischen Beschwerden wie Zahnfleischbluten, Mundgeruch und Lockerung der Zähne sowie lange Zahnhälse einher und kann ebenso zu Komplikationen während der Schwangerschaft führen und ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes sein.

Unserer Aufgabe ist es im Rahmen der Parodontitisbehandlung diese entzündlichen Prozesse an Zahnfleisch und Zähnen zu beseitigen und eine gesunde Mundflora wiederherzustellen. Hierfür setzen wir gezielte Therapie- und Prophylaxemaßnahmen ein, die uns erlauben eine Parodontitis auszuheilen und langfristig die Zahngesundheit zu erhalten.

Für weitere Fragen steht Ihnen unser freundliches Team in Kitzingen jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen uns unter 09321 / 43 80 oder können direkt über unsere Online-Terminvereinbarung ein persönliches Gespräch vereinbaren.

Parodontitisbehandlung mit PDT (Photodynamische Therapie)

Wir bieten in unserer Praxis auch eine Parodontitisbehandlung mittels antibakterieller photodynamischer Therapie an.
Erfahren Sie mehr über die photodynamische Therapie >>>hier<<<

Zusammenhang von Parodontitis & Diabetes

Ein schlecht eingestellter Diabetes kann zur Verschlimmerung einer Parodontitis führen und sich langfristig ungünstig auf den Erhalt von Zähnen und Implantaten auswirken. Eine unbehandelte Parodontitis kann die Blutzuckerkontrolle erschweren und einen Diabetes verstärken.

Zusammenhänge schnell erklärt – wie Parodontitis und Diabetes sich gegenseitig beeinflussen – und was Sie tun können, um beiden Krankheiten entgegenzuwirken.

Vimeo

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Vimeo.
Mehr erfahren

Video laden


EFP German from DG PARO on Vimeo.

Nicht von der Krankenkasse bezahlt werden folgende Leistungen:

  • Laser
  • Antibakterielle Photodynamische Therapie
  • Plasma
  • Probiotika
  • und weitere individuell unterstützende Therapien wie Akupunktur, Bestrahlungen, Vitamininfusionen usw.
  • Keimreduzierung mit Hilfe von CHX-Präparaten
  • Behandlung trotz schlechter Prognose
  • Mangelnde Mitarbeit trotz gutem Willen
  • Behandlungsversuche bei:
    • Lockerungsgrad größer als II
    • Furkationsbefall bei Molaren ab Grad II im Oberkiefer und Grad II im Unterkiefer
    • Attachmentverlust mehr als 2/3 der Wurzeloberfläche
    • Paro-Endo Läsionen (Verbindung Wurzelkanal – Zahnfleisch)
    • Rezidiv wegen mangelnder Mitarbeit des Patienten
    • Seitenabbau (vertikaler Knochenverlust, mehrwandige Knochentaschen), da zusätzliche Maßnahmen nötig werden

Parodontitis vorbeugen

Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, ist eine gewissenhafte Prophylaxe wichtig. Neben guter häuslicher Mundreinigung sind regelmäßige Kontrollen in der Praxis und eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) – möglichst zweimal im Jahr – die beste Prophylaxe. Insbesondere nach einer erfolgreichen Parodontitisbehandlung ist eine gewissenhafte Mundhygiene wichtig und notwendig. Nur so kann einer erneuten Entzündung effektiv vorgebeugt werden.

Die neue PAR-Richtlinie

Seit dem 1. Juli 2021 gilt eine neue Richtlinie zur Behandlung von Parodontitis und anderen parodontalen Erkrankungen. Die Behandlungsstrecke ist nun besser strukturiert und umfasst eine zweijährige Nachsorge (UPT) beim Zahnarzt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen zusätzliche Leistungen wie eine individuelle Mundhygieneunterweisung sowie ein ausführliches parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch.

Hintergrund der neuen PAR-Richtlinie ist die Diskrepanz zwischen der hohen Verbreitung von Parodontitis, insbesondere bei Erwachsenen ab 45 Jahren, und der Quote tatsächlich erfolgter und langfristig erfolgreicher Behandlungen. Viele Patienten*innen unterschätzen immer noch die zahlreichen gesundheitlichen Gefahren einer chronischen Parodontitis und ignorieren Symptome wie Zahnfleischbluten, da diese meist schmerzfrei verlaufen.

Fokus auf dauerhaftem Behandlungserfolg:

Frau Dr. Freihöfer beschäftigt sich seit dem Studium mit dieser speziellen Behandlung und ihren Ursachen, also seit mehr als 20 Jahren. Eine langfristig erfolgreiche Parodontitis-Therapie braucht umfassende Beratungsgespräche und eine gewissenhafte Nachsorge. Darum kennen wir uns besonders gut auf diesem Gebiet aus. Ausführliche und immer individuelle Aufklärung sowie Behandlungsplanung ist bei uns schon immer Grundlage einer guten und langfristigen Zusammenarbeit. Nur wenn Sie sich aktiv beteiligen können wir Ihren Mund so versorgen, dass Sie Freude an Ihrem Körper haben.

Die nun für gesetzlich Versicherte 2 Jahre lang strukturiert geregelte Parodontitis-Nachsorge (UPT) umfasst die regelmäßige Entfernung von Plaque und die Verbesserung der häuslichen Mundhygiene durch zusätzliche Hilfsmittel wie Zahnseide und Interdentalbürsten. Zudem wird die Tiefe von vorliegenden Zahnfleischtaschen dokumentiert und bei Bedarf rechtzeitig eine erneute Reinigung vorgenommen. Die genaue Behandlungsfolge richtet sich nach dem individuellen Schweregrad der Erkrankung. Für jede/n speziell wollen wir das bestmögliche Ergebnis erreichen.

Zusätzlich haben wir Angebote für weitere Hilfen aus dem Bereich der individuellen Medizin.

Haben Sie noch Fragen zur neuen Parodontitis-Richtlinie? Wir beraten Sie gern. Rufen Sie uns einfach an unter  09321 / 43 80 oder nutzen Sie bequem unsere Online-Terminvereinbarung bei Ihrem Zahnarzt in Kitzingen.

Hinweise zu Krankenkassenleistungen im Rahmen der Parodontitisbehandlung

Als Vertragsleistung über die Krankenkasse ist eine Behandlung mit Deep Scaling und Kürettage der Tascheninnenflächen nach Antrag und Genehmigung erbringbar, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So wird eine aktive Mitarbeit des Patienten sowie eine abgeschlossene Vorbehandlung vorausgesetzt, um das gewünschte Behandlungsergebnis zu erzielen.