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Gesundes Zahnfleisch – ja bitte! Parodontitis – nein danke!

Freitag, 24. Juni 2022

Gesundes Zahnfleisch behütet nicht nur die Zähne.

Zähne schweben ja nicht in der Luft oder irgendwo im Mund herum sondern sind fest eingewachsen. Gesunde Zähne sind mit dem Knochen verwachsen und dann vom Zahnfleisch (Gingiva) bedeckt. Weiter im Kiefer sind die Zähne wie mit Nähten (Fasern) mit der Mundschleimhaut verbunden. Das nennt man Zahnhalteapparat (Parodontium). Entzündungen am Zahnfleischrand (Gingivitis) können bis tief in den Knochen vordringen und den Knochen zerstören (Osteomyelitis).

Das sieht man sehr lange nicht und es tut auch sehr lange nicht weh. Selbst Bluten, zum Beispiel beim Zähneputzen oder dem Biss in den Apfel tritt erst später auf, dann ist oft schon viel zerstört. Das kann dann zu lockeren Zähnen und Zahnverlust führen. Am Anfang lagert sich eine Art Schleim, die sogenannte Plaques, am Zahn in der Zahnfleischfurche ab. Plaques besteht aus Bakterien, ganz feinen Speiseresten und vielen anderen Bestandteilen aus dem Speichel, die wir für Anderes auch dringend brauchen. Aus dieser Plaques entsteht durch Mineralieneinlagerung der sogenannte Zahnstein. Unter dem Zahnstein gehen die Entzündungen munter weiter. Dieser „Steinbruch“ kann lockere Zähne so festhalten, dass die Lockerung wenig bemerkt wird.

Diese Entzündungen machen aber nicht bei den Zähnen halt, sondern wirken sich, wie „Zahnwurzelentzündungen“, auf den ganzen Körper aus. Ebenso besteht ein Zusammenhang zu den Medikamenten, die Sie vielleicht kurzzeitig oder länger einnehmen, einschließlich pflanzlicher, homöopathischer (Globuli, Kügelchen oder Tropfen) oder anderer, auch Salben oder Öle. Alle Gewebe im Körper beeinflussen sich gegenseitig. Da gibt es keine Einbahnstraßen, sondern nur mehrspurige in allen Richtungen. Sehr großen Einfluss hat auch das Rauchen.

Vereinbaren Sie am besten einen Termin zur Kontrolle, vor allem, wenn sie länger nicht beim Zahnarzt waren.