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Biologische Implantate – gibt es das?

Mittwoch, 7. Juli 2021

Was sind die Voraussetzungen?

Zunächst: am besten wäre es, wenn wir unsere 28 Zähne vom ersten bis zum letzten Tag gesund im Mund behalten könnten.

Das geht. Im Prinzip. Wenn da nicht so viele Wenn wären.

  • Wenn die Ernährung und damit der Stoffwechsel optimal wären.
  • Wenn die Mundhygiene immer optimal wäre.
  • Wenn es nur Hochs und keine Tiefs gäbe im Leben.
  • Wenn es keine Karies gäbe.
  • Wenn es keine Parodontitis gäbe.
  • Wenn…………………………

Und so kommt das erste kleine Loch und muss sauber gemacht und gefüllt werden. Dann muss es erneuert werden und wird größer.

Dann kommt die Wurzelbehandlung, um den Zahn zu retten. Die ist aber kompliziert und es bleibt immer eine kleine Restentzündung übrig. Dann die Parodontitis….

Dann ist die erste Lücke da, die Zähne beginnen zu kippen und der Gegenzahn wächst  heraus, die Kiefergelenke nehmen das übel, ohne dass es zu spüren ist (erst  langfristig!). Bald verschiebt sich die Halswirbelsäule, im Gegenzug die gesamte  Wirbelsäule, die Muskulatur verspannt sich. Das wird auf die Arbeitshaltung und mangelnde Bewegung geschoben und es wird Physiotherapie und Fitnessstudio und Joggen und Co empfohlen. Auch die Psyche bleibt nicht ungeschoren und man fragt sich: was war zuerst, die Henne oder das Ei?

Wenn’s schlecht läuft, geht es so weiter.

Für eine Brücke können die Nachbarzähne beschliffen werden, damit das Fehlende ersetzt werden kann. Die müssen dann die Belastung der verlorengegangenen Zähne auffangen und das  ist sehr viel. Und wenn später einer der Brückenpfeiler  erneuert werden muss, dann muss die ganze Brücke erneuert werden, das ist bei  Brücken über z.B. einen Fluss auch nicht anders.

Am Ende die Zahnlosigkeit.  Prothesen?  Knochenabbau durch den Druck bis auch die Prothesen nicht mehr halten, und das geht relativ schnell.

Ich kann den Faden noch viel weiter spinnen.

 Zahnlosigkeit – ist keine Lösung.

Deshalb sind wir mit lauter einzelnen gesunden Zähnen geschaffen worden. Und – wir haben die Chance einzelne Zähne zu ersetzen, wenn die Zahnerhaltung  mal wieder nicht geklappt hat. Implantate sind ein Segen.

Keramik bricht, wenn sie zu stark belastet wird. Mit Keramikimplantaten wurde es versucht. Nur: ein gebrochenes Implantat, zum Teil im Kiefer, zum Teil draußen, ist kein Spaß. Deshalb wurde wieder Metall eingesetzt, zuerst, wie früher, Stahl, dann Titan. Titan selbst kommt aber gar nicht direkt mit dem Körper in Kontakt sondern überzieht sich sofort mit einer Schicht. Zusätzlich wird jedes Implantat bei der Herstellung noch mit einer speziellen Schicht komplett eingekleidet. Das ist alles grau bis schwarz und kann bei vorderen Zähnen ev. durchscheinen. Deshalb wurde nach einer weißen Alternative gesucht und auch gefunden, dem Zirkon. Zirkon ist ein weißes Metall. Weil das aber nicht leicht verständlich ist, werden diese Implantate als Keramikimplantate bezeichnet, denn Keramik ist weiß und Zirkon auch. Zirkon hat – es gibt immer einen Haken – eine höhere Bruchgefahr als Titan und ist längst nicht so stabil. Aber es ist weiß.

Also: was ist biologisch?

Mit eigenem Blutplasma haben wir eine Chance.

Zuerst können wir bereits beim Entfernen eines Zahnes  das Loch mit Plasma auffüllen. Dann klappt der Knochen nicht in sich zusammen und der Knochenverlust ist um Vieles geringer als wenn man einfach abheilen lässt. Die immer entstehende Entzündung im Knochen heilt viel schneller, Schmerzen sind geringer oder gar nicht, Schwellungen entstehen oft nicht,  man ist (fast) gleich wieder fit. Der Knochenverlust ist gestoppt. Knochenaufbauten werden nicht mehr oder in geringerem Umfang nötig, körperfremdes Material von Tieren wird meistens nicht mehr benötigt. Spezielle Beschichtungen auf Implantaten, die das eigene Blutplasma lieben, ermöglichen eine deutlich schnellere und schmerzärmere Einheilung. Der Körper erkennt das fremde Material nicht mehr als fremd.

Das kann man testen.

Und:  im abgestimmten System klappts.

Abstoßungen sind selten. So bekommen wir „biologische“ Implantate.

Vitamininfusionen, Meridianaktivierung und Homöopathika  helfen parallel. Nicht wie eine „Pille“ sondern langsam und gründlich.

Wir sind von vielen Dingen stark belastet. Die Ernährung ist suboptimal. Die WHO empfiehlt  5(!) Portionen Gemüse am Tag, das sind 650 Gramm/Tag. Das Gemüse, auch das lokale, enthält nur noch einen Teil der Nährstoffe wie vor 20 Jahren. Das heißt, es müsste noch viel mehr sein. Ohne genügend Nährstoffe können wir nicht mit Umweltgiften, Strahlungen aus der Erde, aus dem Weltall und vielen anderen Quellen, mit Bakterien und Viren, Medikamentencocktails usw. umgehen. Unser Immunsystem bekommt nicht mehr die Kraft, um mit alltäglichen Belastungen umzugehen.

Nicht das Metall im Körper ist das Problem, sondern wie der jeweilige Körper damit umgehen kann. Das muss das Ziel sein: den Körper so zu stärken, dass er mit Belastungen umgehen kann, dauerhaft.

Möchten Sie auf z. B. Ihre Hüftprothese (welche Menge an Metall!) verzichten, wenn es eines Tages nötig würde und weiter mit Schmerzen leben?